Meldungen aus dem Landesverband Bremen

Rückblick auf den Volkstrauertag 2022

Ukrainekrieg im Mittelpunkt vieler Gedenkveranstaltungen in Bremen und Bremerhaven

Kranzniederlegung auf dem Feld K des Osterholzer Friedhofes Foto: Dany Handke

Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine hatte der Volkstrauertag in diesem Jahr sicherlich eine besondere Bedeutung für viele Bremerinnen und Bremer.

In vielen Stadtteilen Bremens gab es deshalb wieder Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegungen, um den Toten von Krieg und Gewalt zu gedenken und ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Traditionell gab es dabei auch die drei durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. organisierten zentralen Gedenkveranstaltungen.

In Bremerhaven fand die zentrale Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am 13. November, um 11:45 Uhr auf dem Geestemünder Friedhof statt. Nach den Redebeiträgen in der Kapelle wurden die Kränze am Mahnmal niedergelegt. Auch Schülerinnen und Schüler von Bremerhavener Schulen waren wieder am Programm beteiligt.

In Bremen fand bereits am Vorabend, am 12. November, um 17:00 Uhr die zentrale Gedenkstunde in der Oberen Halle des Bremer Rathauses statt. Die Gäste erwartete dabei ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm. Grußworte kamen vom Volksbund-Landesvorsitzenden Dietmar Werstler und für den Bremer Senat von Staatsrat Dr. Olaf Joachim.

Bei der Lesung einer Schülerin und eines Schülers der St. Johannis-Schule ging es um den auf dem Osterholzer Friedhof begrabenen Karl Metz, der aufgrund seiner Mitgliedschaft in der KPD von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.

Die Festrede wurde durch Frau Sonja Pösel von den Arolsen Archives gehalten. Hier ging es um das Projekt „#everynamecounts“ und wie jeder Interessierte dabei helfen kann, die Schicksale der durch die Nationalsozialisten verfolgten Menschen zu dokumentieren.

Musikalisch wurde ein besonderes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine gesetzt, als Tasha Milkova - eine ukrainische Sängerin, Regisseurin und Leiterin einer Gesangsschule in Bremen - gemeinsam mit aus der Ukraine geflüchteten Kindern die ukrainische Hymne und das Volkslied „Liebe Mutter“ darbot.

Dieser sehr emotionale Moment wird den Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Volkstrauertag, dem 13. November fand um 15:00 Uhr dann die traditionelle Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof Osterholz statt.

Für die Bremische Bürgerschaft sprach Frau Antje Grotheer als stellvertretende Präsidentin.
Staatsrätin Gabriele Nießen präsentierte ihre Gedanken zum Volkstrauertag für den Bremer Senat.

Außerdem standen ein Gedichtvortrag durch die Schülerin Jeske Matticzk und ein interreligiöses Friedensgebet durch die evangelische und katholische Kirche, die jüdische Gemeinde und die Schura Bremen auf dem Programm.

Zum Abschluss wurden die Kränze niedergelegt und Volksbund-Landesvorsitzender Dietmar Werstler verlas das Totengedenken.

Der Volksbund in Bremen bedankt sich bei allen Beteiligten für die Durchführung der Veranstaltungen und Kranzniederlegungen in den Stadtteilen und bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern an den zentralen Gedenkveranstaltungen.

Außerdem möchten wir uns bei allen Gästen bedanken, dass wir an diesen Tagen gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Völkerverständigung und Versöhnung setzen konnten.
 

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