In einer bunten Aufnahmefeier, in der Schülerinnen und Schüler der Initiative Erinnerungskultur (unter der Leitung von Lehrer Stefan Bröning) die Ergebnisse ihrer Arbeit und der Exkursion in die Jugendbegegnungsstätte Niederbronn-les-Bains präsentierten, wurde das offizielle Startsignal für die Arbeit im Netzwerk SoR gegeben.
Dietmar Werstler, Landesvorsitzender des Landesverbands Bremen, erklärte in einer motivierenden und wertschätzenden Rede an die Schülerinnen und Schüler seine Freude über die Auswahl der Patenschaft und die Wichtigkeit der Antirassismusarbeit.
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein bundesweites Netzwerk von Schulen, die sich aktiv gegen Diskriminierung, Mobbing und Ausgrenzung einsetzen. Ziel der Initiative ist es, ein respektvolles und vielfältiges Miteinander im Schulalltag zu fördern. Schülerinnen und Schüler übernehmen dabei selbst Verantwortung: Sie verpflichten sich, gegen jede Form von Diskriminierung einzutreten und regelmäßig Projekte und Aktionen zu organisieren, die das Bewusstsein für Gleichberechtigung und Toleranz stärken.
Eine Schule erhält den Titel, wenn sich mindestens 70 Prozent der Schulgemeinschaft – also Lernende, Lehrkräfte und Mitarbeitende – zu diesen Werten bekennen. Unterstützt werden die Schulen durch Patinnen und Paten aus Gesellschaft, Politik oder Kultur. Das Projekt macht deutlich: Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Raum, in dem demokratische Werte gelebt und aktiv gestaltet werden.